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Überforderte und glücklose Adler verlieren in Erlangen mit 34:27 (18:17)

Jakub Sira der am Kreis 100% Chancenverwertung zeigte

Besser hätte der Start in das Spiel nicht sein können: Valentin Deml legt gleich zum Start zwei 7-Meter-Tore vor und Torhüter Maximilian Lotter hält dazu auch einen 7-Meter.
Die ersten zehn Minuten (7:8) verliefen eigentlich im Angriff nach Plan. Die zu dem Zeitpunkt offensiv agierende Erlangener Abwehr ließ Lücken und Platz für Jakub Šíra, der am Kreis eine 100%ige Chancenauswertung verbuchte. Obwohl sich auch hier zeigte, dass die Vorgabe von Trainer Kai-Uwe Pekrul von der Mannschaft nicht konsequent umgesetzt wurde.
Es sollte eigentlich in der Abwehr der Shooter #32 Christoph Härtl offensiv angegangen werden. Aber bereits nach 13 Minuten hatte der Rückraumspieler 5 Tore erzielt. Jedoch stand Konstantin Singwald auf Seiten der Adler mit seinem 5. und letzten Treffer in der 21. Minute in nichts nach. Um die 20. Minute kamen dann viele unglückliche Momente zusammen. Vier, fünf Anspiele auf Tim Vasold am Kreis, die nicht verwertet werden konnten, weil das Zuspiel zu ungenau war oder ein hegnerischer Abwehrspieler die Finger noch dran hatte. Obwohl auch Bence Csiki , der für den glücklosen Maximilian Lotter gekommen war, die ein oder andere Parade machen konnte, landete der Abpraller regelmäßig bei den „Brucklern“, die sich die zweite Chance nie entgehen ließen. Zu letzt war auch die eine oder andere Entscheidung der Schiedsrichterinnen (Kleinhenz / Wenzke) nicht nachvollziehbar, die aber in der der Summe eine sehr gute Spielleitung vollzogen.
Nach der Pause beim Stand von 18:17 war man die ersten 10 Minuten erneut ebenbürtig. Jedoch belohnte man sich nicht mit Torerfolgen und somit waren es nur 3 Treffer in Halbzeit 2 bis zur 45. Minute. In dieser Phase des Spiels war es wiederum eine Willensangelegenheit. Letzte Woche gegen Coburg hatten die Adler den größeren Willen – an diesem Tag waren es die Erlanger. Möglicherweise hätte auch ein erneuter Torhüter-Wechsel in dieser Phase etwas bewegen können, jedoch kamen die Regensburger erst in der 50. Minute zu ihrem 23. Treffer (27:23) per 7-Meter durch Valentin Deml und somit dem 6. Tor in der zweiten Halbzeit. Die Nürnberger-Vorstädter ließen sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen und bauten diesen bis zum Ende der Begegnung zu einem souveränen 34:27-Sieg aus.
Am Ende musste man einfach einsehen, dass es nur mit gemeinsamer Leistung zum Erfolg geht. Vereinzelt waren Phasen im Spiel, in denen ein Spieler anpacken wollte und andere nur zusahen. Auch für die Leistungsträger reicht eine sehr gute und eine überschaubare Leistung nicht aus. 5 Gegentore durch Abpraller ist eine Kopf- und Konzentrationssache.
Trotz alle dem gibt es auch positive Erkenntnisse. Stephan Klenk ist in kleinen Schritten wieder zurück und findet nach seiner Verletzungsphase immer mehr ins Spiel. Tim Vasold zeigt auch in der Abwehr erneut seine Stärke und Marvin Wunder auf außen, warum er „Mister 100%“ ist.
Nun heißt es im kommenden Heimspiel gegen Anzing die Heimspielbilanz positiv zu behalten. Allerdings ist man gewarnt, denn der SV Anzing hat die letzten drei Partien gewonnen und auch in der Vorbereitung musste man sich gegen die Oberbayern geschlagen geben.

Ergebnisse

Mannschaft1. Halbzeit2. HalbzeitToreSpielausgang
TV 61 Erlangen – Bruck181634gewonnen
Regensburg Adler171027verloren

Die Torschützen der Begegnung waren:

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