SV Anzing

Bericht und Quelle:SV Anzing

Die Vorfreude auf die Bayernliga ist spürbar
Die Löwen gehen in die letzte Phase der Vorbereitung auf die neue BayernligasaisonGerade ein Jahr ist es her, dass die Anzinger die Bayernliga verlassen mussten. Als eine der wenigen Aufsteiger hatten sie sich vier Jahre in der Bayernliga gehalten. Die Trauer währte nicht lange. Sofort wurde das Ziel Wiederaufstieg ausgegeben und vieles dafür getan. Die Trainingsumfänge und -Inhalte wurden gegenüber der Bayernliga nicht zurückgeschraubt. Es zeigte sich in der Landesliga auch, dass die Löwen einiges an Erfahrung aus der Bayernligazeit mitgenommen hatten. So konnte unter großes Jubel das angestrebte Ziel der “Wiederaufstieg” ziemlich souverän gemeistert werden.
Nun ist man wieder zurück in Bayerns Eliteliga.
Viele sagen es ist gut wie es gelaufen ist. Letzte Saison mussten vier Teams aus der Bayernliga absteigen. Das wäre auch wieder für die verjüngte Truppe aus Anzing schwer gewesen. In der Landesliga konnte man sich festigen und als gejagter Favorit Selbstvertrauen tanken. Dieses Jahr ist die Landesliga noch stärker. Aber auch die Bayernliga ist dieses Jahr eine Hammerliga. Etliche Vereine investieren enorm in ihren Kader. Die Mittel scheinen vorhanden zu sein. Die 3. Bundesliga wird bei so manchen als Ziel ausgewiesen. Mit Coburg und Erlangen-Bruck kommen zwei Absteiger aus der 3. Liga dieses Jahr zurück.
Und das sind gleich die ersten beiden Gegner der Anzinger Löwen. Los geht es am Samstag den 14.09.19 um 16:00 Uhr in der Löwenhöhle (ACHTUNG. geänderte Anwurfzeit – gilt aber nur für das erste Spiel). Sonst bleibt es bei der gewohnten Zeit bei Heimspielen um 18:00 Uhr.
Die Anzinger sind sich einig. Wir sind reif für die Bayernliga. Das Teams ist gerade wegen der umsichtigen und nötigen Verjüngung vor 2 Jahren jetzt reifer. Die Älteren des Kaders sind gerade mal 27 oder 28 Jahre. Die Jungen haben dazugelernt und die “Älteren” sind mit einigen Jahren Bayernligaerfahrung ausgestattet. Gute Voraussetzungen. Doch bei den Löwen weiss jeder, die Bayernliga wird eine große Herausforderung. Deshalb gilt als erstes Ziel die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu holen. Ist das geschafft, traut man sich zu ins Mittelfeld der Liga zu kommen. Dabei werden so 25 bis 30 Punkte anvisiert. Ein optimistisches Ziel. Wenn es gut läuft und die Löwen von Verletzungen verschont bleiben ist es aber durchaus realistisch.
Im Kader sind mit Tobias Fehrenbach, Constantin Schleßiger und Tobi Mayer auch drei Talente aus der aktuellen Bayernliga-A-Jugend. Die Anzinger bleiben ihrer Philosophie also treu und zeigen, dass sie ein gutes Sprungbrett für junge Spieler sind um sich dem Leistungsbereich des Handballsports anzunähern.
Für die Fans wird die Saison bestimmt wieder ein Highlight in der Anzinger Handballgeschichte. Man spürt auch im Umfeld der Löwen, dass es bereits wieder knistert.
Nach anstrengenden Wochen der ersten Vorbereitungsphase mit konditioneller Arbeit (seit Ende Juni) aber auch den ersten Ballkontakten und Spielen, geht es nach einer zweiwöchigen Pause Mitte August in die letzten vier Wochen. Dort gilt es die Feinheiten mit Ball und im Zusammenspiel in Abwehr und Angriff zu automatisieren. Dazu ist der gesamte Kader auch wieder in der ersten Septemberwoche im Trainingslager in Porec/Krotien mit täglcih zwei Trainingseinheiten. Dazu theoretischen Einheiten.
Auch organisatorisch läuft es bei den eingespielten Teams des Vereins im Hintergrund. Mit neuen Trikots wurde das offizielle Saisonfoto vorgestellt.
Die Anzinger Löwen und ihre Fans freuen sich auf die Bayernliga und die famose Heimspiel-Stimmung in der Anzinger Löwenhöhle.