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Regensburg mit Leistungssteigerung

Am vergangenen Samstag waren die Regensburger zu Gast beim Eichenauer SV. Nachdem man sich in den letzten beiden Spielen zum Teil nicht bayernligatauglich präsentierte, wollte man gegen den Tabellenvorletzten, trotz der anhaltenden engen Personaldecke, endlich Punkte im Jahr 2019 holen, noch mehr wollte man seinen eigenen Leistungsansprüchen wieder gerecht werden.

Die Mannen um Trainer Pekrul wussten schon vor Anpfiff, auch nach dem 28:28 aus dem Hinspiel, dass Eichenau schlagbar, aber zu keinem Zeitpunkt zu unterschätzen ist und so ging man voll fokussiert, was sich auch beim Aufwärmen wiederspiegelte, in die Partie.

Von Beginn an entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Ein munteres Abtasten, wobei auch die Abwehrreihen teilweise noch neben sich standen. Doch zum Ende der ersten Halbzeit  legten die Regensburg Adler einen Zwischenspurt ein und so konnte man sich gut zwei Minuten vor der Halbzeitpause durch in letzter Zeit selten gesehenes Tempospiel einen v4-Tore-Vorsprung erarbeiten (10:14). Nach 30 Minuten stand dann ein 12:15 auf der Anzeigetafel.

Pekrul lobte bei seiner Ansprache die Leistung, mahnte jedoch davor nun leichtsinnig zu werden. Man solle einfach das Effektive des ersten Durchgangs spielen und vor allem in der Abwehr weiter beherzt zu Werke gehen.

Doch leider fand man im zweiten Durchgang überhaupt nicht ins Spiel und verspielte innerhalb von sieben Minuten seinen Vorsprung. So konnten die Hausherren in der 38. Minute den Ausgleich markieren (17:17). Von da an konnte sich keine der Mannschaften im restlichen Spielverlauf weiter als ein Tor absetzen. Es entwickelte sich ein durchaus schnelles Handballspiel, in dem die Anzahl der Fehler im letzten Viertel immer weiter stieg. Während den Regensburg Adlern in den letzten beiden Spielen vor allem die Anzahl der technischen Fehlern das Genick brach, war es am heutigen Tag die Wurfauswahl bzw. die schlechte Chancenverwertung, die auschlaggebend für das Ergebnis war. Am Ende stand ein leistungsgerechtes 25:25 auf der Anzeigetafel, mit dem sowohl die Hausherren, als auch die Gäste in der aktuellen Situation zufrieden sein können.

„Am Ende muss man sagen, wieder ein Punkt mehr, der uns zu dem bringt, was wir uns vorgenommen haben“, kommentierte Pekrul den ersten Punktgewinn im Jahr 2019. Die Regensburg Adler lieferten bestimmt keine überragende Partie ab, jedoch kämpften sie gemeinsam 60 Minuten als Einheit auf dem Spielfeld. Im Vergleich zu den letzten Spielen konnte man sowohl bei der Körpersprache, als auch am Spiel selbst einen deutlichen Unterschied erkennen. Nächsten Samstag ist der HSC Bad Neustadt zu Gast im Adlerhorst.

LIGA-PRIMUS ZU GAST IM ADLERHORST

Die Regensburger empfangen am Samstag um 19:00 Uhr den HSC Bad Neustadt im heimischen Adlerhorst. Unterschiedlicher könnte die Ausgangslage vor dem kommenden Spieltag nicht sein. Während sich die Gäste nach der jüngsten Niederlage von Waldbüttelbrunn nun ohne engsten Verfolger am Platz der Sonne befinden, kämpfen die Adler mit der angespannten Personallage um jeden Zähler für den Klassenerhalt.

Über den Liga-Primus gibt es grundsätzlich wenig zu sagen, deutet sich ihre Klasse lediglich durch einen kurzen Blick bereits an. Möchte man eine Stärke hervorheben, wäre es auf alle Fälle ihre kompakte Abwehr, die in der gesamten Saison im Schnitt lediglich 20 Gegentore zugelassen hat. Gespickt mit erfahrenen, teils für die Bayernliga überqualifizierten Spielern möchten die Gäste den Wiederaufstieg in die 3. Liga realisieren.

Ein Ziel, von dem die Regensburg Adler nur zu träumen wagen. „Mit Bad Neustadt kommt die absolute Topmannschaft der Liga nach Regensburg“, so Pekrul, der die Qualitäten der Gäste nicht erst seit dem Hinspiel einschätzen kann. Für die Regensburger wird es wichtig sein, vor allem am eigenen Kreis nicht allzu viel zuzulassen, möchte man doch unter den 31 Gegentoren aus dem Hinspiel bleiben.

Die Regensburg Adler werden alles geben, um sich teuer zu verkaufen und mit gestärkter Brust und starkem Geist in die restliche Saison zu gehen. Wie bei David gegen Goliath muss jede Schlacht erst geschlagen werden.

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Adler begeistern gegen Liga-Primus

Jubelnde Zuschauer. Zufriedene Gesichter der Regensburger Spieler und Betreuer. Am Samstag überzeugten die Regensburg Adler, trotz der Niederlage, nicht nur die eigenen Anhänger, auch neutrale Zuschauer sprachen dem Aufsteiger eine großartige Leistung zu.

Die letzten Wochen waren für die Regensburg Adler keineswegs leicht. Nach den Auftaktniederlagen in den ersten beiden Spielen und dem Unentschieden vergangene Woche gegen Eichenau sprachen einige „Handballexperten“ schon von der Untauglichkeit der Mannschaft, in dieser Liga bestehen zu können. Die angespannte Personallage veränderte sich auch vor dem „leichtesten Spiel der Saison“ – so Pekrul – nicht. Doch die junge Mannschaft der Regensburger wollte gegen den unangefochtenen Liga-Primus alles in die Waagschale werfen, um den Zuschauern und Kritikern ihre Stärke demonstrieren zu können und am Ende vielleicht sogar für eine Überraschung zu sorgen.

Die rund 230 Zuschauer sahen von Beginn an eine ausgeglichene Partie. Vor allem die Adler überraschten mit beherzter Abwehrarbeit, die noch in den ersten Spielen der Rückrunde oft zu vermissen war. Auch die Mannen um Gäste-Trainer Hannawald ließen sich in der Abwehr nicht zweimal bitten und stellten die Heimmannschaft in jedem Positionsangriff vor Schwierigkeiten.

Die Regensburg Adler, die sich auf einen überragenden Torhüter verlassen konnten, versuchten diesen Unannehmlichkeiten vor allem durch ihr Tempospiel auszuweichen. Doch auch die Durchschlagskraft des Rückraums sollte an diesem Tag Grund dafür sein, dass man nicht nur mithalten konnte, sondern zur Halbzeit 14:13 in Führung lag.

In der Pause lobte Trainer Pekrul den Auftritt, doch mahnte jetzt nicht nachzulassen und sich am Ende auch für die Leistung zu belohnen.

Doch leider brachen die zehn Minuten nach der Halbzeit den Regensburgern das Genick. Die zu vielen Fehler im Angriff konnte auch die über 60 Minuten kompakt stehende Abwehr nicht mehr ausbaden und so musste man zusehen, wie der Tabellenführer HSC Bad Neustadt Tor für Tor davonzog. Diese drehten den Pausenrückstand binnen elf Minuten in eine vier Tore Führung (15:19). Die Adler kämpften bis zum Ende mit all ihren Kräften, doch dieser Zwischenspurt der Gäste sollte an diesem Tag für die Entscheidung sorgen, da man den Rückstand in der restlichen Spielzeit lediglich kurzeitig auf zwei Tore verkürzen konnte. Am Ende trennten sich die Mannschaften 23:26. Die Sensation blieb aus, doch die Vorstellung der Regensburg Adler macht Lust auf mehr.

„Sensationell. Mit unseren Möglichkeiten im Moment, ist das eine unfassbare Leistung“, so Pekrul, der mit der Vorstellung seiner Mannschaft sehr zufrieden war. Die Regensburg Adler zeigten, dass sie in der Liga mit jedem Gegner mithalten können, sofern sie ihre Leistung auf dem Spielfeld abrufen. Nun gilt es mit gestärkter Brust und Selbstvertrauen in die nächsten Spiele zu gehen. „Die Messlatte für die kommenden Spiele hängt nun höher“, so der Trainer der Adler mit einem kleinen Grinsen vor dem wichtigen Auswärtsspiel bei der HSG Würm- Mitte.